Monat
JANUAR
Thema: Rauchmelder retten Leben
Über 80 Prozent der jährlich
600 Brandopfer in Deutschland sterben laut Erhebungen
nicht durch Flammen, sondern infolge des Brandrauches
bzw. der darin befindlichen Atemgifte. Und dies nicht
tagsüber, sondern meist in der Nacht, da im Schlaf
der Brand oft gar nicht oder erst viel zu spät bemerkt
wird.
Durch die Installation eines Rauchmelders
für den privaten Haushalt hat jeder seinen persönlichen
Leibwächter. Der Melder reagiert auf Rauch und alarmiert
mit einem lauten akustischen Signal. Diese Geräte
können entweder über Batterien oder über
das Stromnetz mit zwischengeschalteten Akkus bei Stromausfall
betrieben werden.
Batteriebetriebene Rauch- oder Brandmelder
sollten über einen Kontrollmechanismus verfügen,
der nachlassende Batterieleistung anzeigt. Auch sollte
man darauf achten, dass der Melder das TÜV- und GS-Zeichen
(Geprüfte Sicherheit) trägt. Auch das vorhandene
Symbol des VdS (Verband der Schadenversicherer) ist von
Vorteil. Wichtig ist auch, wo der Melder installiert ist.
Ungeeignet sind Räume mit starker Staub- oder Schmutzbelastung,
Garagen, in denen Abgase entstehen, Bad oder Küche,
wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, aber auch Plätze
über Heizkörpern oder Ventilatoren. Im Bereich
des Schlaf- oder Kinderzimmers mit dem richtigen Abstand
von den Wänden angebracht, alarmiert er dagegen zuverlässig
bei geringster Gefahr. Lesen Sie hierzu auch die beiliegenden
Installationshinweise jedes neuen Rauchmelders!
Rauchmelder
sind teilweise bei Ihrer Ortsfeuerwehr oder im Baumarkt
erhältlich.
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Monat
FEBRUAR
Thema: Fasching – Närrische Tage
Viele feiern Fasching abseits von Massenveranstaltungen
in den eigenen vier Wänden. Doch gerade solch närrisches
Treiben kann nach unseren Erfahrungen manche Gefahren
mit sich bringen:
Die Schadensverhütungsexperten der
Feuerwehren raten daher, schon beim Einkauf von Dekorationsmaterial
wie z.B. Luftschlangen und Girlanden darauf zu achten,
dass deren Material schwer entflammbar ist. Solche Materialien
sind meist mit B1 nach DIN 4102 gekennzeichnet.
Wer seine Wohnung oder den Partykeller
dekoriert, sollte dafür sorgen, dass Lampions, Girlanden
und Luftschlagen nicht mit offenem Feuer oder Heizstrahlern
in Berührung kommen. Da es bei solchen Veranstaltungen
erfahrungsgemäß „hoch hergeht“,
sollten gerade Lampions mit brennenden Kerzen sehr gut
befestigt und so aufgehängt werden, dass sie außer
Reichweite sind. Sollen brennende Kerzen auf die Tische,
bitte keine brennbaren Unterlagen verwenden! Die brennenden
Kerzen auch zu vorgerückter Stunde nicht ohne Aufsicht
lassen.
Kostümierung und Maskierung gehören
zu solchen Veranstaltungen unbedingt dazu. Jedoch sollten
hierfür nur Materialien verwendet werden, die nicht
brennbar sind, vor allem also kein Papier oder Kunststoff.
Für viele gehören Geselligkeit
und Rauchen zusammen. Doch können gerade glimmende
Zigaretten sehr schnell einen Brand verursachen. Deshalb
für Aschenbecher sorgen, volle Aschenbecher umgehend
entleeren und am besten dafür einen Blecheimer verwenden.
Auf alle Fälle sollten Sie Löschmittel, z.B.
einen funktionsfähigen Feuerlöscher bereit stellen.
Wer
diese wenigen Regeln beachtet, wird auch am Aschermittwoch
noch fröhlich auf die närrischen Tage zurückblicken
können.
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Monat
MÄRZ
Thema: Rettungswege freihalten
Aus
leidvoller Erfahrung weiß die Feuerwehr, wie groß
plötzlich die Not ist, wenn Feuerwehrzufahrten oder
Rettungswege blockiert sind. Wertvolle Minuten gehen verloren,
wenn meist schweres Rettungsgerät weit getragen werden
muss. Parkende Autos auf Zufahrten kommen sehr teuer,
sie können im Ernstfall Menschenleben kosten!
Deshalb sollte das Fahrzeug nie, d.h.
auch nicht für kurze Zeit, in Bereichen abgestellt
werden, die als Brandschutzzone, Feuerwehrzufahrt oder
-fläche gekennzeichnet sind. Solche Bereiche dienen
als Bewegungsflächen für Einsatzfahrzeuge, besonders
Drehleitern, die einen großen Aktionsradius benötigen,
um wirksam eingesetzt werden zu können. Auch sollte
immer so geparkt werden, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite
von drei Metern für die Einsatzfahrzeuge frei bleibt.
Auch Hydranten an Straßen- und Bürgersteigen
müssen frei bleiben, da diese für die Feuerwehr
oft die einzige Entnahmestelle für Löschwasser
darstellen. Beachten Sie die Hinweisschilder!
Gebäude, die weiter von öffentlichen Straßen
entfernt liegen, können von der Feuerwehr oftmals
nicht angefahren werden. Hier müssen oft längere
Strecken zu Fuß mit schwerem Einsatzgerät zurückgelegt
werden. Solche Zugänge müssen eine Breite von
1,25 Metern und Türbreiten von einem Meter haben.
Diese Wege dürfen also nicht als Abstellfläche
genutzt werden.
Auch
wenn man neugierig ist, sollte man bei einem Unglücksfall
genügend Sicherheitsabstand zu den Lösch- und
Rettungsmannschaften halten, um deren Arbeit nicht zu
behindern. Hier appelliert die Feuerwehr an das Verantwortungsbewusstsein.
Man hilft dabei aber auch sich selber, da nur durch genügend
Sicherheitsabstand eine Eigengefährdung ausgeschlossen
werden kann. Unbedingt den Anweisungen von Feuerwehr und
Polizei folgen, denn gerade bei Großbränden
gibt es oft auch unsichtbare Gefahren durch giftige Dämpfe
und Brandrauch.
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Monat
APRIL
Thema: Richtiges Verhalten im Brandfall
Durch Brände sterben in der Bundesrepublik
jährlich etwa 600 Menschen, die Schäden belaufen
sich inzwischen auf 4 Milliarden Euro mit steigender Tendenz.
Die meisten dieser schlimmen Ereignisse entstehen durch
Unaufmerksamkeit und werden durch Unwissenheit oft noch
verschlimmert. Hier wollen wir helfen, durch richtiges
Verhalten im Brandfall die Schäden möglichst
klein zu halten:
Die erste Regel im Brand- oder Unglücksfall
lautet: Zuerst alarmieren, dann retten, erst dann löschen
und Ruhe bewahren! Aufregung macht alles nur noch schlimmer!
Bei Bränden oder sonstigen Unglücksfällen
die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren und
dabei das folgende Schema einhalten:
•
Wer ruft an?
• Wo ist etwas passiert?
• Was ist passiert?
• Wie ist die Situation, sind Menschen
verletzt, wieviele, welcher Art sind die Verletzungen?
• Warten auf Rückfragen
der Einsatzzentrale. Solche sind durchaus üblich.
Danach sollte sich jeder selbst sowie
seine Mitbewohner in Sicherheit bringen. Türen und
Fenster schließen. Dies verhindert ein Überspringen
von Bränden. Keine Aufzüge benutzen, da hier
der Aufzugsschacht wie ein Kamin für den Rauch wirkt
und zudem durch Ausfall der Elektrizität stecken
bleiben kann.
Die Menschen sollten stets über den
Treppenraum fliehen. Ist dies nicht mehr möglich,
einen sicheren Raum suchen, die Tür schließen
- aber nicht absperren! - und sich am Fenster bemerkbar
machen. Türritzen und andere Öffnungen gegen
den Rauch mit nassen Tüchern abdichten. Die Ankunft
der Feuerwehr abwarten und den Anweisungen der helfenden
Frauen und Männer folgen. Bei Rauchentwicklung sollte
man auf dem Boden kriechen, dort befindet sich meist noch
rauchfreie, atembare Luft. Dabei sollte man sich möglichst
ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase pressen.
Mit der Bekämpfung eines Feuers erst
nach Alarmierung der Feuerwehr und Rettung von gefährdeten
Personen anfangen. Bei Kleinbränden kann das Feuer
oftmals mit einer Decke erstickt werden, insbesondere
wenn Kleider Feuer gefangen haben. Bei Friteusenbränden
nie mit Wasser löschen, sondern mit einem großen
Deckel das Feuer ersticken.
Wer
sich retten konnte, sollte nach Eintreffen der Feuerwehr
mit dem Einsatzleiter Verbindung aufnehmen und ihn über
die Lage und insbesondere über die Anzahl der noch
im Gebäude befindlichen Personen unterrichten.
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Monat
MAI
Thema: Rauchen
Rauchverbote
bestimmen immer mehr den Alltag der Raucher. Das sinnvollste
Rauchverbot, so meinen die Feuerwehren - sollte jedoch
jedem Raucher von selbst einleuchten: Das Rauchverbot
im Bett.
Rauche nie im Bett: Die letzte Asche,
die zu Boden fällt, könnte deine eigene sein!
Jährlich kommen hunderte von Rauchern
in ihren eigenen vier Wänden um, weil sie mit einer
brennenden Zigarette eingeschlafen sind. Jeder Raucher
sollte in seinem eigenen Interesse auf dieses gefährliche
"Vergnügen" verzichten. Schließlich
gefährdet er mit diesem Verhalten auch seine Mitmenschen.
Übrigens: Selbst wer bei so einer
Raucherei glimpflich davongekommen ist, die Feuerversicherung
braucht in diesen Fällen wegen grober Fahrlässigkeit
nicht zu zahlen!
Einige wenige weitere Grundregeln stellen
sicher, dass einem das Rauchen nicht zum Verhängnis
wird. So sollten vorhandene Aschenbecher auch benutzt
und dabei die Zigarette sorgfältig ausgedrückt
werden. Keinesfalls gehört die Asche in den Mülleimer.
Rauchverbote
werden nicht als Schikane ausgesprochen, sondern dienen
der Sicherheit aller. Sie bestehen etwa an Tankstellen,
in Lagerräumen, Labors, Geschäfts- und Arbeitsstätten,
Theatern und im Wald. Auch versteht es sich eigentlich
von selbst, dass man nicht beim Umgang mit leicht entzündlichen
Flüssigkeiten wie Benzin, Spiritus, reinem Alkohol
oder Verdünnern raucht. Sinnvoll ist es schließlich
auch, nicht während des Autofahrens zu rauchen. Wer
hierauf dennoch nicht verzichten will, sollte besonders
vorsichtig sein. Eine nicht sorgfältig ausgedrückte,
heruntergefallene oder achtlos beiseite geworfene Zigarette
war schon oft die Ursache für einen Verkehrsunfall.
Wer diese wenigen Ratschläge beachtet, kann sicher
sein, dass er weder sich noch andere gefährden kann.
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Monat
JUNI
Thema: Gefahren in der Küche
Im Haushalt passieren mehr Unfälle
als im Straßenverkehr! Immer wieder wird die Feuerwehr
zu Küchenbränden gerufen oder sie wird alarmiert,
weil Speisereste im Kochtopf brennen. Die Brandschutzexperten
der Landkreisfeuerwehren wissen, wie man solche Unfälle
vermeiden kann:
Die erste Grundregel lautet hier, beim
Kochen den Herd mit der eingeschalteten Kochplatte nie
unbeaufsichtigt lassen: Fette oder Speiseöle, die
zum Frittieren oder Braten verwendet werden, können
sich bei hohen Temperaturen in der heißen Pfanne
oder der Friteuse selbst entzünden. In einem solchen
Fall ist es ganz wichtig, nie mit Wasser zu löschen!
Denn das brennende Fett wird durch die Dampfbildung des
Wassers aus dem Behälter geschleudert (sogenannte
Fettexplosion) und setzt so unter Umständen nicht
nur die Küche in Brand, sondern fügt auch dem
Kochenden selbst schmerzhafte Brandwunden zu, die vom
Arzt behandelt werden müssen.
Die richtige Maßnahme gegen einen
Öl- oder Fettbrand ist es, die Pfanne oder Friteuse
mit dem dazu passenden Deckel zu verschließen. Dadurch
entsteht Sauerstoffmangel, der die Flamme erstickt, so
dass man den heißen Behälter vom Herd nehmen
kann. Die heiße Herdplatte sollte man sofort abschalten.
Auch beim gemütlichen Fondue besteht die Gefahr,
dass sich heißes Fett entzündet. Also immer
den passenden Deckel griffbereit haben.
Küchendämpfe und Fett sättigen
mit der Zeit die in der Dunstabzugshaube eingebauten Filter.
Diese sollte man nie mit brennbaren Flüssigkeiten
auswaschen. Die Folge davon wäre ein Brand in der
Dunstabzugshaube mit möglicherweise anschließendem
Küchenbrand. Metallfilter können mit geeigneten
fettlösenden Mitteln gereinigt werden, sonstige Filtermatten
sollten rechtzeitig ausgetauscht werden. Und noch ein
Ratschlag von der Feuerwehr:
"Flambieren
Sie nie unter der Dunstabzugshaube".
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Monat
JULI
Thema: Grillen
Grillen
im Garten und in der Natur gehört zum Sommer wie
das Badengehen. Damit es ein sommerliches Vergnügen
bleibt, raten die Schadensversicherer und die Feuerwehr
dazu, einige grundlegenden Regeln zu beachten.
Es sollte unbedingt ein standsicherer
Grill auf feuerfestem Untergrund eingesetzt werden. Wichtig
ist auch der ausreichende Sicherheitsabstand zu Feld,
Wald und Flur sowie zu anderen brennbaren Stoffen. Bei
Grillplätzen in Waldnähe stets darauf achten,
dass die Glut nicht vom Wind verweht wird. Gerade im Hochsommer
besteht hier akute Waldbrandgefahr.
Kommt Holzkohle zum Grillen in Einsatz,
so sollte diese nur mit geeigneten Zündhilfen wie
Grillanzündern, Trockenspiritus oder Pasten in Brand
gesetzt werden. Niemals Brennspiritus oder Benzin nehmen!
Denn diese Flüssigkeiten verdunsten bereits bei Umgebungstemperatur,
so dass der Grillmeister beim Anzünden in einer höchst
entzündlichen Dampfwolke steht, die blitzartig durchzünden
und dann zu schwersten Verbrennungen führen kann.
Tropft Fett in die Grillkohle, so kann sich dieses entzünden.
Deshalb für alle Fälle Löschmittel, z.B.
einen Eimer mit Wasser oder den Feuerlöscher, bereithalten.
Angenehm ist das Grillen mit einem Gasgrill.
Hier sollte beachtet werden, dass alle Anschlüsse
dicht sind und der Verbindungsschlauch zum Grill nicht
der Hitze ausgesetzt ist. Auch sollte nie in einem Raum
gegrillt werden, der keine Zu- oder Abluftmöglichkeiten
hat. Hier besteht Vergiftungs- oder gar Erstickungsgefahr.
Grillkohle sollte nach dem Grillen erst
dann entsorgt werden, wenn sie total abgekühlt ist
und selbst dann sollten die Reste nicht in Plastikbehälter
oder Kartons eingefüllt werden. Geeignet ist hier
ein Blecheimer. Wer dazu keine Zeit hat, sollte die Glutreste
unbedingt sorgfältig ablöschen und, falls möglich,
vergraben.
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Monat
AUGUST
Thema: Urlaub
Urlaub ist die schönste Jahreszeit.
Gut vorbereitet kann auch nichts schiefgehen. Selbstverständlich
will jeder auch wieder in die unversehrte Wohnung zurückkehren.
Darum rät die Feuerwehr, hier einige Vorkehrungen
zu treffen, um keine bösen Überraschungen zu
erleben.
So empfiehlt es sich, bei längerer
Abwesenheit die Stecker von elektrischen Geräten
zu ziehen, den Kühlschrank abzutauen und die Tür
zu öffnen. Auch bei Wasch- und Geschirrspülmaschine
sollte man die Türen öffnen, um Schimmel zu
vermeiden. Jeder prüfe, ob die Wasserhähne alle
gut zugedreht sind. Ein Wasserschaden durch einen geplatzten
Zulaufschlauch zur Waschmaschine kann teuer zu stehen
kommen! Dies gilt auch bei Wetterschäden durch nicht
geschlossene Fenster, vom Einbruchsrisiko einmal ganz
abgesehen.
Wer
dann noch seinen Nachbarn gebeten hat, ab und zu einen
Blick auf das Häusle oder die Wohnung zu werfen und
den Briefkasten regelmäßig zu leeren und die
Pflanzen/Tiere zu versorgen, der kann Haus oder Wohnung
beruhigt alleine lassen und den Urlaub unbeschwert genießen.
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Monat SEPTEMBER
Thema: Waldbrandgefahr
Der Wald ist uns lieb und wert. Die Menschen
nutzen ihn zur Erholung, für Sport und zum Vergnügen.
Damit dies so bleibt, rät die Feuerwehr dazu, folgende
grundlegenden Ratschläge zu beachten:
Vielfach werden im Wald öffentliche
Grillplätze angeboten und auch oft und gern genutzt.
Diese sind in der Regel so platziert, dass ein ausreichender
Sicherheitsabstand vom Waldrand gegeben ist. Dennoch sollte
man auch hier - etwa durch ein nicht zu großes Feuer
- dafür sorgen, dass die Glut nicht vom Wind verweht
wird. Denn gerade im Hochsommer besteht hier akute Waldbrandgefahr.
Oft muß man das Brennmaterial selber
mitbringen. Es darf also keineswegs durch Abholzen von
Bäumen oder Sträuchern gewonnen werden. Am besten
eignet sich hier Holzkohle, möglichst aus europäischen
Wirtschaftswäldern. Denn diese ist nicht nur umweltfreundlich,
sondern brennt auch besser als feuchtes Holz aus dem Wald.
Zum Anzünden niemals Brennspiritus
oder Benzin nehmen, da dies zu schwersten Verbrennungen
führen kann. Für alle Fälle sollten Löschmittel,
z. B. der Autofeuerlöscher, bereit gehalten werden.
Nach dem Grillen sollten die Glutreste unbedingt sorgfältig
gelöscht werden.
Romantische
Lagerfeuer außerhalb der dafür vorgesehenen
Stellen sind nicht nur verboten, sondern können gerade
jetzt in der trockenen Sommerzeit leicht zu unkontrollierbaren
Waldbränden führen.
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Monat OKTOBER
Thema: Heimwerken – aber richtig!
Über zwölf Millionen Deutsche
betätigen sich in ihrer Freizeit als Heimwerker.
Sie schaffen damit viel Neues und sparen auch noch Geld.
Teuer kann dieses Freizeitvergnügen jedoch durch
Überschätzen der eigenen Fähigkeiten, Leichtsinn,
Unaufmerksamkeit oder Missachten der notwendigen Sicherheitsbestimmungen
kommen.
Besonders gefahrenträchtig ist nach
den Erfahrungen der Feuerwehren der Umgang mit Elektrizität.
So sollten nur solche Arbeitsgeräte genützt
werden, die den einschlägigen Sicherheitsvorschriften
entsprechen und mit den vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen
ausgestattet sind.
Lebens- und zugleich brandgefährlich
ist das Nageln oder Bohren in waagrechter oder senkrechter
Linie zu Steckdosen oder Schaltern. Beim Anbohren von
Wasserleitungen droht die Gefahr eines Wasserschadens.
Hier helfen Leitungs- oder Metallsuchgeräte Schäden
zu vermeiden. Nach Gebrauch sollten die elektrischen Geräte
vom Stromkreis wieder getrennt werden. Sache des Fachmannes
ist es, diese Geräte, aber auch defekte Stromleitungen
oder Kabel zu reparieren.
Grundsätzlich
gilt (nicht nur nach schwäbischer Tradition), den
Heimwerkerarbeitsplatz stets sauber zu halten. Werkzeuge
und Geräte sollten regelmäßig gepflegt
und gewartet und außerhalb der Reichweite von Kindern
aufbewahrt werden. Auch sollte man sich immer voll auf
die Arbeit konzentrieren. Denn schon die geringste Unaufmerksamkeit
kann schwerwiegende Folgen haben. So gewappnet steht produktivem
Werken nichts mehr im Wege...
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Monat
NOVEMBER
Thema: Adventszeit
Wegen ihrer stimmungsvollen Atmosphäre
wird die Adventszeit oft als schönste Jahreszeit
bezeichnet. Unzählige Lichter und Kerzen werden aufgestellt.
Besonders die Kinder sind fasziniert von diesem Anblick.
Zwar haben elektrische Kerzen das offene Licht vielfach
ersetzt, der Adventskranz hat jedoch seine "richtigen"
Kerzen behalten. Damit die ganze Familie diese stimmungsvolle
Zeit richtig genießen kann, geben die Feuerwehren
hierfür einige Tipps:
•
Den Adventskranz möglichst zeitnahe zum ersten Advent
kaufen und darauf achten, daß er aus frischen Zweigen
geflochten ist. Wenn er nadeln sollte, sind die Zweige
viel zu alt. Bis zum ersten Advent möglichst den
Adventskranz im Freien aufbewahren.
• Die Kerzenhalter sollten aus nicht
brennbarem Material bestehen.
• Wer die Kerzen angezündet
hat, sollte den Kranz nie unbeaufsichtigt lassen. Auch
empfiehlt es sich, den Kranz nicht in der Nähe von
Vorhängen oder Heizkörpern aufzustellen. Ein
guter Rat: Die Kerzen sollten nicht zu weit herunterbrennen.
Gerade ausgetrocknete Adventskränze können verpuffungsartig
verbrennen und schnell zu Brandverletzungen führen.
•
Auch sollten die Bewohner Zündhölzer und Feuerzeuge
so aufbewahren, dass sie nicht durch Kinderhände
erreichbar sind.
So
steht einer stimmungsvollen Adventszeit nichts mehr im
Wege!
nach
oben
Monat
DEZEMBER
Thema: Weihnachten
"Alle Jahre wieder kommt das Christuskind...".
Und damit die Feuerwehr nicht kommen muss um den Weihnachtsbaum
oder sogar die Wohnungseinrichtung zu löschen, empfehlen
die Brandschutzexperten der Feuerwehr, einige grundsätzliche
Ratschläge zu beherzigen:
- Sie sollten nur einen frisch geschlagenen Weihnachtsbaum
kaufen, der noch nicht nadelt! Den Weihnachtsbaum bis
zum Fest möglichst im Freien aufbewahren. Beim Aufstellen
des Baumes sollte ein fester, sicherer Stand gewählt
werden. Keine brennbaren Vorhänge oder sonstige leicht
entflammbaren Einrichtungsgegenstände sollten in
der Nähe sein.
- Wer Wert auf Wachskerzen legt, sollte diese so anbringen,
dass darüberliegende Zweige nicht anbrennen können.
Auch sollten keine brennbaren Kerzenhalter verwendet werden.
Die richtige Reihenfolge zum Anzünden der Kerzen
ist von oben nach unten und von hinten nach vorne. Gelöscht
werden sie genau in der umgekehrten Reihenfolge. Abgebrannte
Kerzen sollten rechtzeitig ersetzt werden. Auf keinen
Fall soll die Kerze bis zum Kerzenhalter herunterbrennen.
- Wunderkerzen gehören nicht in die unmittelbare
Nähe des Weihnachtsbaumes. Glühende Reste sollten
möglichst sofort nach dem Abrennen sicher beseitigt
werden. Den Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen sollte
man auch nie unbeaufsichtigt lassen. Weihnachtsbäume
trocknen mit der Zeit aus und sind dann leicht entflammbar.
Solche trockenen Bäume brennen mit hoher Geschwindigkeit
und Temperatur ab.
Eine Ausbreitung auf das ganze Zimmer
oder die Wohnung ist dabei stets möglich. Sinnvoll
ist es daher, einen Eimer oder eine Bodenvase mit Wasser
bereitzustellen.
- Zündhölzer und Feuerzeuge gehören so
aufbewahrt, dass sie nicht von Kinderhänden erreicht
werden können. Hier kann es sich empfehlen, elektrische
Kerzen zu verwenden. Diese müssen den VDE-Bestimmungen
entsprechen.